Automatisches Anwenden von Beat-Mapping auf Regionen

Logic Pro kann mithilfe des Befehls „Beats von Region“ automatisch Beat-Mapping auf Audio- oder MIDI-Regionen anwenden. Du kannst den Notenwert auswählen, der für das automatische Mapping verwendet werden soll, und einen Algorithmus für das Beat-Mapping auswählen.

Automatisches Beat-Mapping anwenden

  1. Wähle die Region aus, auf die das Beat-Mapping angewendet werden soll.

  2. Klicke auf den Titel „Beat-Mapping“ in der Spur „Beat-Mapping“ und wähle „Beats von Region“ aus dem Kontextmenü aus.

    Abbildung. Dialogfenster „Beats von Guide-Region(en)“
  3. Wähle im Dialogfenster „Beats von Guide-Region(en)“ den Notenwert für das Beat-Mapping im Einblendmenü „Notenwert“ aus.

    Der Notenwert bestimmt, welcher Unterteilung des musikalischen Zeitrasters die Noten in der Guide-Region entsprechen.

  4. Wähle einen der folgenden Algorithmen:

    • Fehlende oder zusätzliche Events tolerieren: Nur temporelevante Transienten werden für das Beat-Mapping verwendet (basierend auf der Projekt-Taktart). Dadurch werden extreme Tempowechsel vermieden, die meistens nicht erwünscht sind.

      Hinweis: Dieser Algorithmus liefert die besten Ergebnisse, wenn er in Verbindung mit Material mit einem regelmäßigen Beat und einem ziemlich konstanten Tempo verwendet wird. Allerdings kann er auch mit Material verwendet werden, das rhythmische Unterteilungen und ein gewisses Maß an Tempowechseln aufweist.

    • Ausschließlich bestehende Events verwenden: Jeder erkannte Transient wird für das Beat-Mapping verwendet. Um brauchbare Ergebnisse zu erhalten, sollten die Regionen ein Event für jeden temporelevanten Transienten aufweisen.

  5. Klicke auf „OK“, um das automatische Beat-Mapping zu starten.

Regionen mit mehreren komplexen oder unregelmäßigen musikalischen Mustern ergeben möglicherweise zu Anfang keine brauchbaren Ergebnisse mit automatischem Beat-Mapping. Wenn bei deinem ersten Versuch ein Warnhinweis ausgegeben wird, der dich darauf hinweist, dass das erforderliche Tempo zu langsam sei, mache das Beat-Mapping rückgängig und lege dann den ersten Downbeat manuell fest, bevor du „Beats von Region“ auswählst. Wenn der Warnhinweis wieder angezeigt wird, mache das Beat-Mapping nochmals rückgängig und lege dann den ersten und zweiten Downbeat manuell fest, bevor du „Beats von Region“ auswählst. Wenn diese Methode nicht funktioniert, kannst du eine MIDI-Region aufnehmen, die normale synchrone Noten enthält. Verwende diese als Guide-Region für das Beat-Mapping.

Informationen zum manuellen Anwenden von Beat-Mapping auf Regionen findest du unter Verwenden von Beat-Mapping in MIDI-Regionen und Verwenden von Beat-Mapping in Audioregionen.

Beat-Mapping auf Audiomaterial anwenden, das Tempoänderungen enthält

  1. Schneide das Audiomaterial exakt an der Position jedes Tempowechsels.

  2. Schütze die SMPTE-Position jeder Audioregion.

  3. Wähle die erste Region aus und führe den automatischen Beat-Mapping-Vorgang wie oben beschrieben durch.

  4. Mache dasselbe bei den verbleibenden Audioregionen.